Teilort Bermaringen
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1225. Weltliche und geistliche Herren teilten sich die Ortsherrschaft.
Eine Linde bei Bermaringen zählte schon 1255 zu den vier Landgerichtsstätten im Umland der Ulmer Reichsvögte. Von Kaiser Karl IV. erhielt Berthold von Stein zu Klingenstein 1368 die Erlaubnis eines Hauptgerichts mit Stock und Galgen und das Marktrecht. Eine bedeutende Rolle spielte das Dorf zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert als Amtsort auf dem Gebiet der Reichsstadt Ulm.
Während sich anfangs des 19. Jahrhunderts mehr als die Hälfte der Einwohner vom Handwerk, insbesondere von der Weberei, ernährten, sank dieser Anteil gegen Ende des gleichen Jahrhunderts auf unter 10 %. Bermaringen ist heute wieder stark landwirtschaftlich geprägt.