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Nachhaltigkeit

Nachhaltige Kommune

Blaustein hat Ende 2013 damit begonnen, das Thema Nachhaltigkeit in der Kommune voranzutreiben. 

Nach einer Kick-off Veranstaltung, zu der die lokalen Akteure im Bereich Nachhaltigkeit und vor allem auch in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung eingeladen waren, hat die Stadt die Impulsgruppe regional - fair - nachhaltig ins Leben gerufen, in der sich Vertreter aus verschiedenen Vereinen, Schule und Kindergarten, Kirchen, Unternehmen, dem Bereich Eine Welt und der Stadtverwaltung engagieren und mit Aktionen und Informationen Impulse für eine nachhaltige Stadtentwicklung setzen.

Die Impulsgruppe ist gleichzeitig die Steuerungsgruppe der Fairtrade Stadt Blaustein und war maßgeblich an der Auszeichnung Blausteins zur Fairtrade Stadt und auch an den Re-Zertifizierungen in den Jahren 2016 und 2018 beteiligt. Seit 2017 gibt es in Blaustein eine Stelle zur Koordination kommunaler Entwicklungspolitik, die durch Engagement Global gGmbH im Rahmen des Servicestellen Kommunen in der Einen Welt-Programms mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert wird.

Nachhaltigkeitsbericht der Stadt Blaustein

PDF Datei - Nachhaltigkeitsbericht 2017
PDF Datei - Nachhaltigkeitsbericht 2017

Blaustein hat sich am zweijährigen Pilotprojekt des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg zur "Verstetigung kommunaler Nachhaltigkeitsprozesse auf der Basis von Nachhaltigkeitsberichten" beteiligt. Im Rahmen dieses Pilotprojekts wurde ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt (2015), der eine Bestandsaufnahme darstellt. Bei einer Bürgerwerkstatt wurden Ziele und Maßnahmen erarbeitet, die von der Verwaltung ergänzt wurden und in der Fortschreibung des Nachhaltigkeitsberichts (2017) zusammengestellt wurden. Da die nachhaltige Stadtentwicklung ein laufender Veränderungsprozess ist, erheben die in der Fortschreibung des Nachhaltigkeitsberichts aufgeführten Ziele keinen Anspruch auf Vollständigkeit.  Vielmehr müssen sie weiterhin ergänzt, regelmäßig überprüft und auch weiterentwickelt werden. In einem nächsten Schritt ist geplant, die Maßnahmen zu identifizieren, an deren Umsetzung als nächstes gearbeitet werden soll.

Hier finden Sie den Nachhaltigkeitsbericht 2015.

Nachhaltige Beschaffung

2018 wurde Blaustein im Rahmen der Initiative "Grüner beschaffen" für die Verwendung von 87 % Recylingpapier als „Recyclingpapierfreundliche Stadt“ ausgezeichnet.

Nachhaltigkeit gelingt nur, wenn alle ihren Beitrag leisten. Jede Woche gibt es dafür einen ausgewählten „Impuls der Woche“ in den Blausteiner Nachrichten. Sie finden diesen Impuls auch unten auf dieser Seite. Viele Ideen und Informationen finden Sie auch z. B. im Nachhaltigen Warenkorb.

Impuls der Woche aus der KW 22

Nachhaltiger Konsum und Produktion
Nachhaltiger Konsum und Produktion

Handy-Challenge in Blaustein


Die Handy-Aktion Baden-Württemberg hat es sich zum Ziel gesetzt, die Rohstoff-Schätze, die in den Schubladen-Handys enthalten sind, zu heben, wieder in den Kreislauf zurückzuführen und gleichzeitig auf die globalen Zusammenhänge bei der Gewinnung von Rohstoffen und der Fertigung von Mobiltelefonen aufmerksam zu machen. Ein breites Bündnis von Organisationen aus Kirchen und Zivilgesellschaft hat im Jahr 2015 die landesweite „Handy-Aktion“ gestartet, an der sich Blaustein auch beteiligt, jetzt insbesondere im Rahmen der Handy-Challenge zusammen mit anderen Kommunen in der Region. Bilanz der Aktion bisher: Bis Ende 2017 wurden rund 40.000 gebrauchte Mobiltelefone gesammelt, damit konnten 360 Kilogramm Kupfer, 6 Kilogramm Silber und rund 1 Kilogramm Gold in den Kreislauf zurückgeführt werden. Mit dem Erlös der Handysammlungen werden drei Gesundheits-, Umwelt- und Bildungsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo, in Uganda und in Äthiopien unterstützt. Seit Juni 2017 ist die Handy-Aktion Baden-Württemberg Kooperationspartner der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes.

Gesammelt werden Handys (defekt oder funktionierend) mit Akku (bitte nicht ausbauen!) und – wenn vorhanden – die zugehörigen Ladegeräte.

Wenn Sie mitsammeln wollen und eine eigene Sammelbox aufstellen wollen, z. B. in Kindergarten oder Schule oder in ihrem Geschäft, melden Sie sich bitte bei der Impulsgruppe regional – fair – nachhaltig unter impulsgruppe@free.de oder bei der Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik Roswitha McLeod, mcleod@blaustein.de, 07304 802-202.

Die Handy-Aktion ist eine Aktion der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg und ein Beitrag zum Ziel 12 der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN: Nachhaltige/r Konsum und Produktion.

Impulse der Woche aus der KW 19

„Erdüberlastungstag“ für Deutschland war am 3. Mai

Der „Erdüberlastungstag“ oder „Welterschöpfungstag“ (Earth Overshoot Day) für Deutschland fiel dieses Jahr auf den 3. Mai. In anderen Worten: Würden alle Menschen auf der Erde so viele Ressourcen verbrauchen wie Deutschland, dann wären alle erneuerbaren Ressourcen, die für dieses Jahr zur Verfügung stehen, schon jetzt aufgebraucht! Einfach gesagt: Seit letzter Woche leben wir auf Pump. Und das für den Rest des Jahres.

Die Berechnung dieses Datums ist natürlich eine sehr vereinfachte Darstellung und je nach Ansatz ist der deutsche Erdüberlastungstag dann ein paar Wochen früher oder später – das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir uns mehr nehmen, als uns zusteht und als für unseren Planeten verträglich ist. Das ist nur möglich, weil andere Menschen in der Welt mit weniger zurechtkommen (müssen). Wenn alle so leben würden wie wir jetzt und hier, dann bräuchten wir drei Erden!!!

Im Zusammenhang damit müssen die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen („Sustainable Development Goals“, kurz SDGs) gesehen werden. Mit diesen Zielen haben sich die Vereinten Nationen auf einen neuen Zukunftsvertrag geeinigt, um die Weichen für die Zukunftsfähigkeit der Menschheit zu stellen. Alle Länder sind aufgefordert, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Vor allem die Industrienationen könnten im Hinblick auf den „Welterschöpfungstag“ einiges tun: Allein mit der Reduzierung des Ausstoßes von Klimagasen würde sich dieser um Monate nach hinten verschieben!

Die Stadt Blaustein gehört zu den Kommunen, die die Musterresolution zur Agenda 2030 unterzeichnet haben und signalisiert damit die Bereitschaft, sich für ausgewählte Themen der Nachhaltigkeit zu engagieren und im Rahmen der Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Es ist allerdings auf kommunaler Ebene nicht anders wie im richtigen Leben: Man muss einfach mal anfangen und sich nicht entmutigen lassen, denn es klappt nicht immer gleich und überall. Aber lieber kleine Schritte, als keine Schritte. Machen Sie sich auf den Weg und finden Sie Möglichkeiten, wie Sie Ihren ganz persönlichen „Erdüberlastungstag“ weiter ans Jahresende rücken können! Sie finden auch an dieser Stelle immer wieder Impulse dafür.

Impuls der Woche aus der KW 18

Massnahmen zum Klimaschutz
Massnahmen zum Klimaschutz

Vom Wissen zum Tun – eine kleine Anregung zum Energie und Geld sparen
Der Frühling ist schön warm und trocken. Was der Natur und den Allergikern zu schaffen macht, können wir zum Energie- (und damit Geld-) sparen nutzen:

Das weiß ich: Wäschetrockner brauchen viel Energie und die kostet Geld. Die Luft macht aber die gleiche Leistung ganz kostenlos und klimaneutral.

Das tue ich: Wäsche auf der Leine oder auf dem Ständer trocknen.

Sie leisten damit einen Beitrag zum Ziel 13 der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN: Maßnahmen zum Klimaschutz.

Impuls der Woche aus der KW 16

Nachhaltiger Konsum und Produktion
Nachhaltiger Konsum und Produktion

Nachhaltig Einkaufen für ein gutes Leben

Mit unserem eigenen Konsumverhalten können wir viel bewirken – für uns selbst, für die Gesellschaft hier und in anderen Teilen der Welt und für die Umwelt. Wo wir anfangen möchten, unsere Konsumgewohnheiten in Richtung Nachhaltigkeit zu ändern, liegt bei uns und unseren Möglichkeiten.
Zentrale Fragen dazu sind zum Beispiel: Wo und wie wohne ich? Wo arbeite ich und wie komme ich dort hin? Wofür und wie nutze ich ein Auto? Was sind meine Konsumvorlieben und was schmeckt mir wirklich? Welcher Urlaub passt zu mir? Was bedeutet für mich eigentlich Lebensqualität? Welche Themen sind mir besonders wichtig; z. B. Tierwohl, Gesundheit, faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz, Energie?

Je häufiger wir eine nachhaltigere Produktalternative wählen, desto stärker wird der Druck auf Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die konsequent auf eine nachhaltige Entwicklung hinwirken. Durch unsere Kaufentscheidung fordern wir Verantwortung von Unternehmen ein und zeigen, dass wir uns als Konsumenten für Gesetze, Rahmenbedingungen und Regeln nachhaltigen Wirtschaftens einsetzen.

Dies gilt nicht nur für private Konsumenten. Auch die öffentliche Hand hat eine enorme Marktmacht, denn das Beschaffungsvolumen von Produkten und Dienstleistungen durch die öffentliche Hand beträgt zwischen 16 und 20% des Bruttoinlandsprodukts! Der Gemeinderat hat am 9. April 2019 beschlossen, dass bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen für die Stadt Blaustein Gesichtspunkte der Nachhaltigkeit berücksichtigt werden. Bisher wird das bei der Bewirtung im Rathaus verfolgt sowie bei Papier und Hygienepapier. Ziel ist es, nach und nach immer mehr Produktgruppen nachhaltig zu beschaffen und je nach Produkt ökologische und/oder soziale Kriterien vorzugeben.

Wichtig für gute Konsumentscheidungen sind Informationen zu den Produkten. Die finden Sie z. B. unter www.nachhaltiger-warenkorb.de, einer Seite des Rats für Nachhaltige Entwicklung (oder in der Stadtbücherei unter Uas 8 Nac). Es helfen auch Siegel bei der Auswahl. Doch es gibt zahlreiche, und welche sind glaubwürdig? Da kann www.siegelklarheit.de weiterhelfen; die Website der Bundesregierung stellt zusammen, wofür Umwelt- und Sozialsiegel stehen und was sie bewerten. Außerdem gibt es in der Stadtbücherei Blaustein den „Wegweiser durch das Label-Labyrinth“ (Uas 8 Dus) und andere Medien zum nachhaltigen Konsum.

Es gibt also Hilfen, aber trotzdem ist es nicht einfach und jeder muss selbst aktiv werden, um informierte Entscheidungen treffen zu können. Das sollte Sie aber nicht davon abhalten, ihren Konsum nachhaltiger zu machen. Machen Sie sich auf den Weg, jeder Schritt zählt. Fangen Sie einfach mit einem Produkt oder einem Thema an und bleiben Sie dran. Sprechen Sie mit anderen darüber. Oft haben Freunde und Bekannte gute Erfahrungen und Ideen oder freuen sich, von Ihren Erfahrungen zu profitieren.

Nachhaltiger Konsum ist ein Beitrag zum Ziel 12 der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN: Nachhaltige/r Konsum und Produktion.

Impuls der Woche aus der KW 15

Vom Wissen zum Tun: FAIRschenken an Ostern

Das weiß ich:

Bald ist wieder Ostern und es werden deutschlandweit Millionen Schokoladen-Osterhasen gekauft und insbesondere an Kinder verschenkt. Doch nur ganz wenige Menschen entscheiden sich für Schokolade mit Zutaten aus dem Fairen Handel. Warum auch, die kostet ja mehr!

Aber denken wir doch mal über unseren Tellerrand hinaus: Besonders im Kakaoanbau ist ausbeuterische Kinderarbeit weit verbreitet. Wollen wir wirklich, dass Kinder in anderen Teilen der Erde arbeiten, damit wir unseren Kindern günstig eine Freude machen können? Können wir uns wirklich die paar Cent extra nicht leisten, damit beim Schenken Werte wie Gerechtigkeit und Solidarität zum Ausdruck kommen?

Das tue ich:
Lassen Sie sich beim Kauf von Geschenken nicht ausschließlich vom Preis leiten; denken Sie auch an Dinge wie Herkunft, Herstellung und Qualität, damit die Geschenke nicht nur Ihnen und den Beschenkten Freude bereiten, sondern auch allen an der Herstellung beteiligten ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Gerade zu Ostern!

Wo Sie Schokolade und andere Produkte aus Fairem Handel in Blaustein erhalten, erfahren Sie in der Broschüre „Regional, fair, bio – Blaustein hat´s“, die Sie im Rathaus und in den Ortsverwaltungen kostenlos erhalten oder auf den Internetseiten der Stadt Blaustein finden. Wenn Sie im Geschäft nicht suchen wollen, dann ist immer der Weltladen eine gute Adresse: Alles, was Sie dort kaufen können (und das sind nicht nur Lebensmittel!), kommt aus dem Fairen Handel.
 
Außerdem: Für weitere Informationen ist die Ausstellung „Wie fair sind wir? Von Schwabenkinder bis Kinderarbeit“ noch bis zum Freitag, 12. April 2019 im Rathaus zu sehen.

Impuls der Woche aus der KW 12

Agenda 2030 Musterresolution – was ist das?

Bei der Ausstellungseröffnung zur Ausstellung „Wie fair sind wir? Von Schwabenkinder bis Kinderrechte“ unterzeichnete Bürgermeister Thomas Kayser vergangenen Donnerstag die Musterresolution des Deutschen Städtetags für Städte „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung; Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“.

Der Gemeinderat hatte am 22. Januar beschlossen, sich der Musterresolution anzuschließen. Mit der Entscheidung des Gemeinderats und der Unterzeichnung durch Bürgermeister Kayser ist Blaustein eine der 104 Zeichnungskommunen in Deutschland, die ihre Möglichkeiten nutzen wollen, „sich für nachhaltige Entwicklung konkret zu engagieren und eigene Maßnahmen nach innen und außen sichtbarer zu machen.“ Die Stadt wird dies „in einen breiten Bündnis gemeinsam mit den lokalen Akteuren und den Bürgerinnen und Bürgern vorantreiben.“ (Originaltext der Musterresolution)

In der Musterresolution begrüßt die Stadt Blaustein die Agenda 2030 und die 17 darin enthaltenen nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) und die besondere Anerkennung der Kommunen in Ziel 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden). Sie unterstützt die in der Agenda 2030 enthaltene Fokussierung auf die gemeinsame Verantwortung von globalem Norden und Süden für mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt. Sie begrüßt die Forderung des Bundestags an die Bundesregierung, den Kommunen weltweit mehr Einnahme- und Haushaltshoheit zu geben und fordert Bund und Länder auf, Kommunen bei der Entwicklung von Strategien zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele auf Augenhöhe miteinzubeziehen und zu unterstützen.

Die Musterresolution wird vom Deutschen Städtetag und vom Rat der Gemeinden und Regionen Europas zur Verfügung gestellt und gibt Kommunen einen Rahmen, ihr Engagement für eine nachhaltige Entwicklung im Rahmen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu zeigen.

Weitere Infos unter http://www.staedtetag.de/fachinformationen/staedtetag/075357/index.html

Impuls der Woche aus der KW 8

Massnahmen zum Klimaschutz
Massnahmen zum Klimaschutz

Vom Wissen zum Tun: Klimaschutz

Wissen tun wir es doch eigentlich alle: unser ganz alltägliches Verhalten trägt zum Klimawandel bei. Jeder Deutsche hat einen durchschnittlichen Fußabdruck von 12 Tonnen CO2 pro Jahr. Um das 2-Grad-Ziel zu erreichen, ist ein durchschnittlicher Fußabdruck von 2 Tonnen CO2 zu erreichen. Aber wie kommen wir dort hin? Welche Verhaltensänderungen bringen eine wesentliche Verringerung, welche sind „Kosmetik“?

Das Buch „Vier fürs Klima“ versucht, auf solche Fragen Antworten zu geben und zwar auch im Detail: Ist der eingelagerte Bioapfel klimafreundlicher als der aus Chile? Schwein oder Rind? Bahn oder Fernbus? Oder sind alle Mühen vergeblich, weil eine Familie gar nicht viel bewirken kann?

Eine Familie hat ein Jahr lang versucht, mit dem Klimaschutz ernst zu machen. Sie hat versucht, für alle Vier gute Kompromisse im Alltag zu finden. Sie haben akribisch recherchiert und ein Haushaltsbuch der kleinen Klimasünden geführt. In diesem lebensnahen Bericht ihres Selbstversuches erzählen sie, was gut geht, was nicht und um welche Erfahrungen sie reicher sind. Sie zeigen einen Weg auf, der für alle praktikabel ist und wesentlich mehr Spaß macht als Verzicht erfordert.

Das Buch können Sie in der Blausteiner Bücherei ausleihen. Unter dem Schlagwort „Nachhaltigkeit“ finden Sie dort auch noch weitere Medien zum Thema. Was ist Ihr Beitrag zum Ziel 13 der nachhaltigen Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft: „Maßnahmen zum Klimaschutz“?

Impuls der Woche aus der KW 6

2030-Agenda und die nachhaltigen Entwicklungsziele

Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: Immer wieder weisen wir beim „Impuls der Woche“ auf die Nachhaltigkeitsziele  (Englisch: „Sustainable Development Goals“, kurz SDGs) hin, die die Generalversammlung der Vereinten Nationen im September 2015 verabschiedet hat. Was hat es damit auf sich?

Mit den SDGs hat sich die Weltgemeinschaft auf einen neuen Zukunftsvertrag geeinigt um die Weichen für die Zukunftsfähigkeit der Menschheit zu stellen. Die Grundlage ist ein umfassendes Nachhaltigkeitsverständnis, in dem ökonomische, ökologische und soziale Belange gleichermaßen berücksichtigt werden. Die Belastbarkeit der Erde und der Natur sowie die Endlichkeit der Ressourcen setzen dabei die Grenzen.

Alle Länder sind aufgefordert, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Ban Ki-moon, der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, sagte dazu: „Die Ziele für nachhaltige Entwicklung gelten für alle Gesellschaften. Selbst die reichsten Länder müssen noch die volle Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Frauen erreichen und Diskriminierung beseitigen. Um die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen, werden alle Länder sie in ihre nationalen politischen Strategien und Pläne einbauen müssen“.

In der Gemeinderatssitzung am 22.1.2019 hat der Gemeinderat sich der Musterresolution des Deutschen Städtetags „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ angeschlossen und damit das Engagement Blausteins für eine zukunftsfähige Entwicklung bestätigt.

Ziele für Nachhalige Entwicklung

Impuls der Woche aus der KW 4

Durchblick im Siegel-Dschungel
Viele Produkte, die wir konsumieren, haben eins oder mehrere Siegel, die uns über die Eigenschaften und Produktionsbedingungen einer Ware informieren sollen. Doch es gibt eine so große Anzahl von Umwelt- und Sozialsiegeln, dass wir meist eher verwirrt als informiert sind. Es gibt aber gute Möglichkeiten, sich zu den gängigen Siegeln zu informieren. Die Bundesregierung hat z. B. das Internetportal www.siegelklarheit.de ins Leben gerufen. Das Portal bietet Informationen über den Inhalt eines Siegels, über die damit verbundenen Standards sowie den Stand der Umsetzung und Überprüfung dieser Standards. Der schnelle Überblick über bestehende Systeme verschafft die notwendigen Informationen für ihre Entscheidungen. Mit dazu gehört eine App für Smart-Phones die es möglich macht, Siegel direkt im Laden zu erkennen.

Keine Lust auf Computer oder Smartphone? In der Blausteiner Bücherei finden Sie den „Wegweiser durch das Label-Labyrinth“ zum Ausleihen.

Mithilfe dieser Infos leisten Sie beim Einkaufen einen Beitrag zum Ziel 12 der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen: Nachhaltige/r Konsum und Produktion.

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