Historie
Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1292. Die über der Ansiedlung gelegene Burg Arnegg dürfte bereits nach 1100 erbaut worden sein. Die Burg wurde in einer Auseinandersetzung mit der benachbarten Reichsstadt Ulm im Jahr 1378 bis auf die Grundmauern zerstört.
Arnegg blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1292, ist der Ort eng mit der über ihm thronenden Burg Arnegg verbunden. Diese wurde wahrscheinlich bereits nach 1100 erbaut, fiel jedoch 1378 in einem Konflikt mit der Reichsstadt Ulm. Die Burg wurde bis auf die Grundmauern zerstört und erst im 16. Jahrhundert von Hans Simon d. Ä. von Stadion neu errichtet. Heute zeugen nur noch wenige Reste von der einstigen Anlage, die teilweise von modernen Wohngebäuden umgeben sind.
Arnegg erlebte seine Hochphase als Miniresidenz des Deutschordens, bevor es 1806 im Rahmen eines Staatsvertrags ins Königreich Württemberg eingegliedert wurde. Über die Jahrhunderte änderten sich die administrativen Zuständigkeiten mehrfach: Vom Oberamt Blaubeuren bis hin zur Eingliederung in den Alb-Donau-Kreis im Jahr 1973. Seit dem 1. Januar 1975 ist Arnegg ein Teil der Gemeinde Blaustein.
Heute hat sich Arnegg zu einer modernen und ruhigen Wohngemeinde entwickelt. Die Landwirtschaft spielt nur noch eine untergeordnete Rolle, stattdessen prägen Handwerks- und Gewerbebetriebe das wirtschaftliche Leben.
Seit der Kreisreform von 1973 gehört Arnegg zum Alb-Donau-Kreis. Im Zuge der Gemeindereform vereinigte sich der Ort zunächst mit dem benachbarten Markbronn-Dietingen, um schließlich am 1. Januar 1975 in die Gemeinde Blaustein eingegliedert zu werden.
Arnegg ist heute vornehmlich eine Wohngemeinde mit mehreren Handwerks- und Gewerbebetrieben. Der landwirtschaftliche Sektor spielt keine große Rolle mehr.